Stand des Wissens
Ursachen für Allergien
 
Stand des Wissens
   
 
 
 
 
 
 

Psychoallergologie

 

"Aktionsplan gegen Allergien"

 

Wissenschaft

 

Kritische Anmerkungen

   
Gesundheitsprogramme
 
Literatur
   
Eigene Forschungsergebnisse
 
Therapeutenseite
 

Die Gesellschaft

   
Mitgliedschaft
   
Presse
   
Kontakt / Impressum
   
 
Ursachen:
 

Dies kann psychologisch natürlich auch durch eine gelernte Umweltwahrnehmung geschehen. Eine allergische Reaktion kann während eines körperlich und vielleicht auch psychisch anfälligen Zustandes sozusagen zufällig an die Wahrnehmung von vorhandenen Auslösereizen gekoppelt (konditioniert) worden sein. Bei einer Allergie nämlich, reagiert der Organismus mit Abwehrmechanismen auf Stoffe, die eigentlich unschädlich für den Körper sind. Diese Stoffe nennt man Allergene.

 

Gelangt ein Allergen in den Organismus, z.B. Pollen über die Atemwege, reagiert das Immunsystem des Allergikers mit Antikörperbildung. Beim Erstkontakt merkt der Betroffene davon noch nichts. In der Zwischenzeit binden die gebildeten Antikörper an sogenannte Mastzellen. Diese enthalten einen zellulären Botenstoff, das Histamin, welches bei seiner Freisetzung zu Symptomen der Allergie wie Hautjucken und Schnupfen führt. Zur Freisetzung des Histamins kommt es nach erneutem Kontakt mit dem Allergen und zwar dadurch, dass das Allergen an die Antikörper auf der Oberfläche von Mastzellen bindet und diese miteinander quervernetzt.

Der entstehende Komplex aus Allergen und Antikörpern aktiviert die Mastzelle, was letztendlich zur Freisetzung des Histamins aus diesen Zellen führt.

 

DGPA - Deutsche Gesellschaft für Psycho-Allergologie e.V.